Auch wenn wir aufgrund von Wirtschaftskrise und Co. nicht gerade in goldenen Zeiten leben, ist doch das Interesse an vielen kostspieligen Waren sowie das Bedürfnis Dinge zu erwerben nicht unbedingt gesunken. Vor allem auch Gold ist noch immer ein beliebtes Kaufobjekt, ob als Schmuck zum Tragen oder als Kapitalanlage. Doch was macht man, wenn man sich Gold nicht oder nicht mehr leisten kann und das Zahngold das Einzige ist, das noch vergangenen Wohlstand beweist?
Entweder übt man sich im Verzicht oder man greift zum Imitat. So kann man sein Augenmerk auch anderen Metallen zuwenden, die ihrem Vorbild am Äußeren in nichts nachstehen. Derzeit herrscht ein breites Angebot an Goldimitaten vor. Die meisten davon sind einfache Kupferlegierungen. Zwei Regeln, die leicht zu merken sind, stellen die Hauptlegierungen der Goldimitate dar. Wird demnach Kupfer mit Zink verbunden, erhält man daraus Messing. Besteht eine Verbindung überwiegend aus Kupfer und einer anderen Hauptlegierung außer Zink, ist die Rede von Bronze. Doch auch andere Bestandteile sind in diesen Mischungen enthalten, zum Beispiel Blei, Zink, Platin und Aluminium. Durch die Legierung der verschiedenen Metalle und Stoffe entstehen goldähnliche Imitate, die in der Schmuckherstellung häufig Verwendung finden.
Doch auch wenn der Goldankauf nicht gerade günstig ist, wird auch bei den Imitaten manchmal ein kleiner Anteil Gold verwendet. Einige der häufigsten Goldimitate sind Tombak, Goldkupfer, Goldbronze, Cupror, Dixigoldund Muschelgold. Tombak zum Beispiel besteht aus 85% Kupfer und der Rest ist Zink. Ein Imitat, das besonders stark an Gold erinnert ist Cupror. Es besteht zu 5,8% aus Aluminium und 94,2% Kupfer.
Auch Blattgold ist oftmals nur eine Tombak-Legierung, was sich im Vergleich zum echtenBlattgoldam Preis unterscheiden lässt. Doch egal welches Goldimitat man sich leisten kann und möchte. Es wäre ratsam, den Wert jedes seiner Schmuckstücke in Erinnerung zu behalten, damit man später nicht, sollte man einmal auf die Idee kommen dieses Bruchgold verkaufen zu wollen, arg enttäuscht wird. Es gilt also, auf die Erfahrungen routinierter Juweliere, wie zum Beispiel denen bei Briefgold, zu vertrauen.